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Projekt Zdislava e. V.
Herzstr. 9 D-87437 Kempten
Kontaktperson: Frau Zdislava Navratil Tel.: 0831-67852
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Die heilige Zdislava von Lämberg
geb. um 1215 in Krizanov (Mähren)
gest. 1252 auf Schloss Lämberg (Lemberk) bei Deutsch Gabel (Jablonné v Podjestedi)
Sie ist die böhmische Schutzheilige der Armen und Kranken. Zdislava war die Tochter von Pribyslav von Krízanov, einem der Stifter des Klosters Saar (Zdár nad Sázavou), und seiner Frau Sybille.
Im Alter von ca. 17 Jahren wurde sie mit Gallus von Lämberg (Tod 1253) (tschechisch: Havel z Lemberka) aus dem Geschlecht der Markwartinger, der die Stadt Deutsch Gabel gegründet hatte, verheiratet.
Aus der Ehe gingen die drei Söhne, Gallus III., Jaroslav, Zdislav und die Tochter Margarete hervor.
Um 1240 ließ Gallus die Kommende und das Spital der Johanniter in Böhmisch Aicha (Ceský Dub) und wenig später das Dominikanerkloster und Laurentiuskirche in Deutsch Gabel errichten.
Als Terziarin des Dominikanerordens wirkte Zdislava als Wohltäterin für Arme, Kranke und Aussätzige.
Nach ihrem Tode wurde sie in der Gruft der Laurentiuskirche in Deutsch Gabel beigelegt und schon bald verehrt.
Bereits im 14. Jahrhundert berichtete der Chronist Dalimil über ihre Heilungen Kranker und die ihr zugeschriebene Auferweckung von fünf Toten.
Franz Anton Graf Berka von Dubá errichtete zwischen 1699 und 1729 für die vermeintliche Ahnin seiner Familie in Deutsch Gabel die monumentale Barockkirche an Stelle der alten Laurentiuskirche. Nach einem Entwurf des Wiener Baumeisters Johann Lucas Hildebrandt erbauten italienische Bauleute das Gotteshaus, dessen äußere Gestalt dem Petersdom nachempfunden wurde. Die Fertigstellung der Wallfahrtskirche erlebte Graf Franz Anton nicht mehr.
Spätere Forschungen erbrachten jedoch, dass die Waldstein näher mit Zdislava verwandt sind, als die Berken von Dubá. Trotz der Bemühungen der Berken von Dubá erfolgte zunächst keine päpstliche Anerkennung.
Erst durch den Papst Pius X. erfolgte 1907 die Bestätigung der Verehrung als Selige. 1908 wurden ihre Gebeine erhoben. Auf die seit 1949 vom damaligen Leitmeritzer Bischof Trochta unternommenen Vorschläge zur Kanonisierung verging noch einige Zeit, bis sie am 21. Mai 1995 durch Johannes Paul II. heilig gesprochen wurde.
Ihre Gebeine sind in der Laurentiuskirche in Jablonné v. Podejestedí zu sehen.
(wikipedia.org)
Informationen aus dem Kirchenlexikon
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